Font-Empfehlungen zum Programmieren

Beim Programmieren bietet sich ein nichtproportionaler Schrifttyp an. Nichtproportional bedeutet, dass jedes Zeichen der Schriftart die gleiche Breite hat – das „i“ nimmt also genauso viel Platz wie das „m“ ein. Die wohl bekannteste derartige Schriftart ist wahrscheinlich Courier.

Entwicklerinnen und Entwickler setzen diese Art Fonts gerne ein, weil sich der Code recht einfach durch Leerzeichen formatieren lässt. Durch die klaren Einrückungen bekommt man mit nur einem Blick ein Gefühl dafür, wie das Geschriebene strukturiert ist und welche Code-Blöcke zusammen gehören.

Es gibt viele Fonts, die sich für Entwicklerinnen und Entwickler bewährt haben. Auf dem Mac sind das beispielsweise Monaco und Menlo.

An dieser Stelle möchte ich vier Schriftarten für das Programmieren empfehlen, von denen ich weiß, dass sie vielfach zum Einsatz kommen. Die ersten drei sind frei verfügbar, der vierte Font ist proprietär:
1. Einer der beliebtesten Fonts ist Inconsolata. Die Schriftart wird für ihre Lesbarkeit von vielen gelobt.
2. Recht neu ist Courier Prime. Auch wenn der Gestalter explizit Drehbuchschreiberinnen und Schreiber beim Erstellen des Fonts im Sinn hatte, zeigt sich die junge Schriftart auch beim Coden von einer guten Seite.
3. Ich setze fürs Programmieren Adobes Source Sans Pro ein. Laden lässt sich die Schrift bei sourceforge.net.
4. Hat man Microsoft Office installiert, ist der Schrifttyp Consolas eine unbedingte Empfehlung. Der Font liegt sowohl der Windows- als auch der Mac-Version bei.