{"id":315,"date":"2013-01-16T21:43:46","date_gmt":"2013-01-16T20:43:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mericler.de\/neustart\/?p=315"},"modified":"2013-01-16T21:43:46","modified_gmt":"2013-01-16T20:43:46","slug":"mac-os-x-ftp-im-terminal-verwenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mericler.de\/neustart\/2013\/01\/16\/mac-os-x-ftp-im-terminal-verwenden\/","title":{"rendered":"Mac OS X: FTP im Terminal verwenden"},"content":{"rendered":"<p>Muss man einmal etwas per FTP \u00fcbertragen, kann man beispielsweise auf das kostenfreie unterst\u00fctzenswerte Programm <a title=\"Cyberduck\" href=\"http:\/\/cyberduck.ch\" target=\"_blank\">Cyberduck<\/a> oder auf das leistungsf\u00e4hige <a title=\"Transmit\" href=\"http:\/\/panic.com\/transmit\/\" target=\"_blank\">Transmit<\/a> ausweichen. Aber eigentlich ben\u00f6tigt man unter OS X kein zus\u00e4tzliches FTP-Programm: Von einem FTP-Server kann auch der Finder Dateien laden und im Terminal liegt eine vollwertige FTP-Anwendung griffbereit.<\/p>\n<p>Und gerade das Terminal zieht einen doch immer wieder magisch an, denn verspricht es doch scheinbar freie Sicht auf OS X, so\u00a0dass ich &#8211; ganz faustianisch &#8211; erkenne, was den Mac im Innersten zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Als in den 90ern auf den Mac wechselte, hielten mir die selbst ernannten\u00a0&#8222;Pro&#8220;-Anwender entgegen, ich sei zu einem Klicki-Bunti-System gegangen, das den Anwender &#8211; im Besonderen &#8211; den &#8222;Power-User&#8220; stark einschr\u00e4nke. Mit der <a title=\"OS X in der Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mac_OS_X\" target=\"_blank\">Einf\u00fchrung von OS X<\/a> sind viele der\u00a0selbst ernannten\u00a0&#8222;Pro&#8220;-Anwender selbst zum Mac umgestiegen. Unter anderem liegt der Grund hierf\u00fcr am UNIX-Unterbau von OS X und genau dieser l\u00e4sst sich per Terminal sehr einfach erreichen.<\/p>\n<p>Man startet also aus dem Verzeichnis <em>Programme<\/em> -&gt; <em>Dienstprogramme<\/em> die Anwendung Terminal. Tippt man nun etwa<\/p>\n<p><code>ftp ftp:\/\/ftp.scc.kit.edu\/pub\/<\/code><\/p>\n<p>bekommt man eine Verbindung zum &#8222;<a title=\"FTP-Server des Steinbuch Centre for Computing\" href=\"http:\/\/ftp.scc.kit.edu\" target=\"_blank\">FTP-Server des Steinbuch Centre for Computing am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Mit einem<\/p>\n<p><code>ls<\/code><\/p>\n<p>erh\u00e4lt man eine Liste der Dateien und Verzeichnisse auf dem Server.<\/p>\n<p>Mit einem<\/p>\n<p><code>pwd<\/code><\/p>\n<p>gibt der Server zur\u00fcck, in welchem Verzeichnis man sich gerade befindet. Es sind also mehr oder weniger die gleichen Befehle, die man auch einsetzt, um per Terminal auf dem eigenen Rechner zu navigieren. So l\u00e4sst sich auf diesem Server per<\/p>\n<p><code>cd seamonkey<\/code><\/p>\n<p>in das Verzeichnis mit dem Namen &#8222;seamonkey&#8220; wechseln. Ein<\/p>\n<p><code>ls<\/code><\/p>\n<p>zeigt wiederum eine Liste der vorhandenen Dateien und Verzeichnisse an. Mit der Abfolge von folgenden Befehlen\u00a0<code>cd 2.15<\/code> und <code>ls<\/code> und anschlie\u00dfend <code>cd mac<\/code> und <code>ls<\/code> und danach <code>cd de<\/code> und <code>ls<\/code> sind wir schlie\u00dflich in dem Verzeichnis gelandet, in dem die Datei &#8222;SeaMonkey 2.15.dmg&#8220; liegt. Diese Datei wollen wir nun auf den eigenen Mac \u00fcbertragen. Wir tippen<\/p>\n<p><code>get Sea<\/code><\/p>\n<p>schreiben das Ganze aber nicht aus, sondern dr\u00fccken die Tabulator-Taste und der Name wird von selbst zu <code>get SeaMonkey 2.15.dmg<\/code>\u00a0erg\u00e4nzt. Nach einem Druck auf die Eingabetaste beginnt der Download.<\/p>\n<figure id=\"attachment_373\" aria-describedby=\"caption-attachment-373\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/web4740.server20.web4a.de\/mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/53-Download-1.png\" target=\"_blank\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-373   \" alt=\"Download-Anzeige\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/web4740.server20.web4a.de\/mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/53-Download-1-300x208.png?resize=300%2C208\" width=\"300\" height=\"208\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-373\" class=\"wp-caption-text\">Terminal-FTP kommt mit praktischer Download-Anzeige.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach einer Weile ist der Download abgeschlossen und nun fragt man sich: Wohin wurde die Datei geladen? Das l\u00e4sst sich recht einfach feststellen. Tippe ich <code>lpwd<\/code> ins Terminal, dann erhalte ich die Antwort<\/p>\n<p><code>Local directory: \/Users\/uem<\/code><\/p>\n<p>Das kleine &#8222;L&#8220; am Anfang des pwd-Befehls steht f\u00fcr &#8222;local&#8220;, also f\u00fcr die lokale, auf meinem Mac befindliche Verzeichnisstruktur. So kann ich beispielsweise per &#8222;cd&#8220;-Befehl auf dem FTP-Server navigieren und &#8211; bei bestehender FTP-Verbindung &#8211; per &#8222;lcd&#8220; in meiner lokalen Ordnerstruktur navigieren.<\/p>\n<p>Nun ist alles fertig, wir haben uns per FTP eingelogged, im Verzeichnisbaum des verbundenen\u00a0FTP-Servers die Datei gefunden, die wir laden wollten, haben diese geladen und jetzt ist es Zeit, sich vom Server zu verabschieden. Dies erreichen wir entweder \u00fcber das Tastaturk\u00fcrzel [ctrl]+[d] oder durch das Eintippen des Befehls <code>exit<\/code><\/p>\n<p>Auch die seit dem Aufrufen des Programms Terminal bestehende Session l\u00e4sst sich auf die selbe Art schlie\u00dfen. Anschlie\u00dfend kann man das Programm Terminal beenden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_376\" aria-describedby=\"caption-attachment-376\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/web4740.server20.web4a.de\/mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/tabulator-taste-1.png\" target=\"_blank\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-376 \" alt=\"Die Tabulator-Taste\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/web4740.server20.web4a.de\/mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/tabulator-taste-1-300x124.png?resize=300%2C124\" width=\"300\" height=\"124\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/tabulator-taste-1.png?resize=300%2C124&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.mericler.de\/neustart\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/tabulator-taste-1.png?w=435&amp;ssl=1 435w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-376\" class=\"wp-caption-text\">Die Tabulator-Taste<\/figcaption><\/figure>\n<p>Falls sich jemand fragen sollte, welche der vielen Tasten die Tabulator-Taste ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Muss man einmal etwas per FTP \u00fcbertragen, kann man beispielsweise auf das kostenfreie unterst\u00fctzenswerte Programm Cyberduck oder auf das leistungsf\u00e4hige Transmit ausweichen. 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