Februar 2013: Für 24,4 Milliarden US-Dollar möchte eine Gruppe von Investoren rund um den Gründer Michael Dell die Aktien der nach ihm benannten Unternehmens aufkaufen. Auf diese Weise wird Dell wieder eine Privatfirma und ist nicht mehr an der US-amerikanischen Technologie-Börse NASDAQ gelistet.
Januar 2006: Apple-CEO Steve Jobs stellt in einer E-Mail an alle Mitarbeiter fest, dass Michael Dell seine Fähigkeiten als Seher überschätzt hat. Apple hat gerade mit einem Börsenwert von 72,13 Milliarden US-Dollar den Wert von Dell mit 71,97 Milliarden US-Dollar übertroffen.
Oktober 1997: Steve Jobs ist erst vor kurzem als Interim-CEO bei Apple angetreten, als Michael Dell bei einer Messe gefragt wird, was man tun könne, um den drohenden Bankrott von Apple abzuwenden. Recht arrogant und selbstherrlich antwortet Dell, dass er Apple dichtmachen und den Aktionären ihr Geld zurückgeben würde.
Betrachtet man die Ereignisse in dieser Liste liegt es nahe, mit Schadenfreude zu reagieren, aber das relativierte Jobs bereits in seiner E-Mail im Januar 2006: „Stocks go up and down, and things may be different tomorrow, but I thought it was worth a moment of reflection today.“
Update: Es gab Leute, die sich an das 1997 geäußerte Dell-Zitat erinnert und Dell-Verantwortliche angesprochen haben, aber es kam wie erwartet nichts Sinnvolles dabei heraus.
Beim Programmieren bietet sich ein nichtproportionaler Schrifttyp an. Nichtproportional bedeutet, dass jedes Zeichen der Schriftart die gleiche Breite hat – das „i“ nimmt also genauso viel Platz wie das „m“ ein. Die wohl bekannteste derartige Schriftart ist wahrscheinlich Courier.
Entwicklerinnen und Entwickler setzen diese Art Fonts gerne ein, weil sich der Code recht einfach durch Leerzeichen formatieren lässt. Durch die klaren Einrückungen bekommt man mit nur einem Blick ein Gefühl dafür, wie das Geschriebene strukturiert ist und welche Code-Blöcke zusammen gehören.
Es gibt viele Fonts, die sich für Entwicklerinnen und Entwickler bewährt haben. Auf dem Mac sind das beispielsweise Monaco und Menlo.
An dieser Stelle möchte ich vier Schriftarten für das Programmieren empfehlen, von denen ich weiß, dass sie vielfach zum Einsatz kommen. Die ersten drei sind frei verfügbar, der vierte Font ist proprietär:
1. Einer der beliebtesten Fonts ist Inconsolata. Die Schriftart wird für ihre Lesbarkeit von vielen gelobt.
2. Recht neu ist Courier Prime. Auch wenn der Gestalter explizit Drehbuchschreiberinnen und Schreiber beim Erstellen des Fonts im Sinn hatte, zeigt sich die junge Schriftart auch beim Coden von einer guten Seite.
3. Ich setze fürs Programmieren Adobes Source Sans Pro ein. Laden lässt sich die Schrift bei sourceforge.net.
4. Hat man Microsoft Office installiert, ist der Schrifttyp Consolas eine unbedingte Empfehlung. Der Font liegt sowohl der Windows- als auch der Mac-Version bei.
Laut eines Beitrags im Future Exploration Network werden Mitte des Jahrhunderts Zeitungen bedeutungslos sein. Zeitungen enthalten Nachrichten, die auf Papier gedruckt sind. Der letzte Satz liest sich heute etwas komisch, soll aber definieren, was heute mit dem Begriff „Zeitung“ gemeint ist. Denn Zeitungen könnten in Zukunft etwas ganz Anderes sein.
Der Verfasser, Ross Dawson, geht in seiner Grafik (Link zum PDF) davon aus, dass der gegenwärtige Trend der nachlassenden Verkäufe der Mehrzahl von Print-Produkten anhält und wagt auf dieser Basis eine Vorhersage. Beispielsweise behaupten er, dass gedruckte Nachrichten zuerst in Ballungszentren und danach in ländlichen Gebieten bedeutungslos werden. Weiterhin werden Zeitungen weltweit in unterschiedlicher Geschwindigkeit an Bedeutung verlieren: So sollen in den USA bereits 2017 gedruckte Nachrichten kaum noch Beachtung finden, in Deutschland etwa 2030 und in vielen Ländern der Erde erst 2040. In den USA gibt es sogar eine Web-Seite namens newspaperdeathwatch.com, die den Niedergang der Zeitungen protokolliert.
Diese Unterschiede zwischen den Ländern lassen sich auf mehrere Gründe zurückführen: Beispielsweise regulieren und subventionieren Staaten den eigenen Pressemarkt unterschiedlich stark. Mobile digitale Empfänger durchdringen einige Länder stärker als andere. Die Altersstruktur der Bevölkerung unterscheidet sich. Datentransfer-Infrastruktur ist nicht überall gleich gut ausgebaut.
Außerdem nehmen Werbeausgaben in den digitalen Medien zu und in den „analogen“ Medien ab, aber nicht überall in gleichem Maße.
Zeitungen neu erfinden
Die Bedeutungslosigkeit von Zeitungen sollte nicht mit dem Verschwinden von gedruckten Nachrichten gleichgesetzt werden, denn gedrucktes Papier wird es immer geben; es wird nur nicht mehr den Alltag so sehr dominieren, wie es das heute noch tut.
Für Verlage sieht auch diese Studie eine Chance im Wandel des eigenen Geschäftsmodells: So könnten etwa Strategien sein, die eigenen Inhalte auf anderen Kanälen zur Verfügung zu stellen, gedruckte Nachrichten auf Einzelne zu personalisieren und fortwährend Nischenmärkte zu entdecken und zu versorgen. Beispielsweise feiern seit einiger Zeit Magazine mit „Land“ im Titel beachtliche Erfolge, was die gesamte Branche überrascht hat. In manchen Fällen kann auch Geduld und Optimierung des Bestehenden helfen, ohne ständig in blinden Aktionismus aufgrund von Quartalszahlen zu verfallen, schreibt Christoph Rottwilm auf manager-magazin.de.
Kritik an Dawson
Die sinkenden Print-Zahlen sind vielerorts zu sehen und daraus abzuleiten, dass gedruckte Nachrichten irgendwann in die Bedeutungslosigkeit entschwinden werden, ist heutzutage nicht die ganz große Kunst. Was bei diesem Beitrag fehlt, ist die klare Wiedergabe der methodischen Ansätze, die der Verfasser hoffentlich hatte.
Auch wenn man die Vorhersagen glauben mag, es bleibt doch ein Verdacht, dass man einem Scharlatan namens Ross Dawson aufgesessen ist.
Seit einiger Zeit verwende ich Markdown für Notizen und auch Blogeinträge. Auch diesen Eintrag beispielsweise verfasse ich in Markdown. Ich habe lange überlegt, auf welche Art ich Texte schreiben kann, die visuell strukturiert sind, ohne aber in einem proprietären Format zu speichern. Diese Möglichkeit bietet Markdown.
Was ich also möchte, ist eine Darstellung mit Überschriften in mehreren Ebenen, Listen, Einrückungen, fetten und kursiven Textbestandteilen und vieles mehr, aber ohne, dass ich das Dokument anschließend in einem Format speichere, das ich vielleicht in ein paar Jahren nicht mehr öffnen kann. HTML oder LaTeX sind zwei Formate, die mir so etwas bieten, aber bei beiden ist man sehr ausgiebig mit dem Einrichten der Form beschäftigt, so dass das Erzeugen des Inhalts darunter leidet und um den Inhalt soll es doch eigentlich gehen. So kam ich zu Markdown.
Was ist Markdown?
Mit Markdown erstellte HTML-Datei exportiert
Markdown ist eine Auszeichnungssprache, die Text mit nur wenigen zusätzlichen Syntax-Elementen in HTML wandeln kann. Erdacht hat sich das Ganze der bekannte Blogger John Gruber. Auf Grubers Seite befindet sich auch die Referenz für die Markdown-Syntax. Auch auf der deutschen Markdown-Wikipedia-Seite finden sich viele Beispiele für einen schnellen Einstieg. Die Auszeichnungssprache selbst ist sehr reduziert; für einige Anwender ist Markdown zwar die passende Richtung, aber zu eingeschränkt. Hier kann die Weiterentwicklung namens MultiMarkdown helfen, denn damit lassen sich auch Fußnoten, Tabellen und andere weiterreichende Formatierungen sehr simpel einfügen.
Editoren für Markdown
Mein Lieblings-Editor ist FoldingText. Die Anwendung gibt es im Mac App Store für 21,99 Euro. FoldingText erlaubt das Verwenden von Markdown, blendet aber die Formatierungszeichen aus, so dass keine Syntax-Elemente vom Inhalt ablenken. Auf Wunsch stehen diese aber sofort zur Verfügung.
FoldingText kann noch mehr, wie etwa To-Do-Listen, Zeiterfassung, Planung, aber weil es hier um Markdown geht, seien diese FoldingText-Fähigkeiten lediglich der Vollständigkeit halber erwähnt.
Ein anderer toller Editor ist Mou und schließlich gibt es auch eine Web-Seite, die als Markdown-Editor dienen kann: der in der Beta-Phase befindliche Online Markdown Editor.
Quick-Look-Plugin für OS X laden
Nun hat man einen Editor und ist kreativ, schreibt Text auf Text in Markdown, die Festplatte füllt sich und nach einiger Zeit verliert man den Überblick der vielen, vielen Text-Dateien. Der erfahrene Mac-Anwender ist es gewohnt, im Finder eine Datei zu markieren und anschließend mit einem Druck auf die Leertaste sich einen Überblick des Inhalts der Datei zu verschaffen, ohne erst das zugehörige Programm öffnen zu müssen. Diese im Englischen „Quick Look“ im Deutschen „Übersicht“ genannte Funktion von OS X ist eine der nützlichsten überhaupt. Umso ärgerlicher, dass in der Standard-Installation der Finder nicht in der Lage ist, per QuickLook ein formatiertes Dokument anzuzeigen. Stattdessen erhält man einen mit Markdown-Syntax ausgezeichneten Text.
Aber die Community hat sich dieses Problems angenommen und mit „QLMarkdown“ eine Erweiterung für den Finder erstellt, mit deren Hilfe Quick Look die ausgezeichneten Texte entsprechend rendern kann. Aktuell ist die Version 1.3, die sich auf github.com laden lässt.
Quick-Look-Plugin für OS X installieren
Hat man die aktuelle Version von QLMarkdown geladen und entpackt, so verschiebt man die Datei namens „QLMarkdown.qlgenerator“ im eigenen Library-Ordner in das Verzeichnis „QuickLook“. Unter OS X 10.7 und 10.8 hält man hierfür am besten im Finder die [alt]-Taste gedrückt, klickt im oben im Menü auf „Gehe zu“ und dann auf das nun sichtbare „Library“. Darin sucht man den Ordner „QuickLook“; sollte es diesen nicht geben, kann man ihn einfach anlegen. Wichtig: Auf die richtige Schreibweise achten. Schließlich verschiebt man die Datei „QLMarkdown.qlgenerator“ dorthin. Fertig.
Muss man einmal etwas per FTP übertragen, kann man beispielsweise auf das kostenfreie unterstützenswerte Programm Cyberduck oder auf das leistungsfähige Transmit ausweichen. Aber eigentlich benötigt man unter OS X kein zusätzliches FTP-Programm: Von einem FTP-Server kann auch der Finder Dateien laden und im Terminal liegt eine vollwertige FTP-Anwendung griffbereit.
Und gerade das Terminal zieht einen doch immer wieder magisch an, denn verspricht es doch scheinbar freie Sicht auf OS X, so dass ich – ganz faustianisch – erkenne, was den Mac im Innersten zusammenhält.
Als in den 90ern auf den Mac wechselte, hielten mir die selbst ernannten „Pro“-Anwender entgegen, ich sei zu einem Klicki-Bunti-System gegangen, das den Anwender – im Besonderen – den „Power-User“ stark einschränke. Mit der Einführung von OS X sind viele der selbst ernannten „Pro“-Anwender selbst zum Mac umgestiegen. Unter anderem liegt der Grund hierfür am UNIX-Unterbau von OS X und genau dieser lässt sich per Terminal sehr einfach erreichen.
Man startet also aus dem Verzeichnis Programme -> Dienstprogramme die Anwendung Terminal. Tippt man nun etwa
erhält man eine Liste der Dateien und Verzeichnisse auf dem Server.
Mit einem
pwd
gibt der Server zurück, in welchem Verzeichnis man sich gerade befindet. Es sind also mehr oder weniger die gleichen Befehle, die man auch einsetzt, um per Terminal auf dem eigenen Rechner zu navigieren. So lässt sich auf diesem Server per
cd seamonkey
in das Verzeichnis mit dem Namen „seamonkey“ wechseln. Ein
ls
zeigt wiederum eine Liste der vorhandenen Dateien und Verzeichnisse an. Mit der Abfolge von folgenden Befehlen cd 2.15 und ls und anschließend cd mac und ls und danach cd de und ls sind wir schließlich in dem Verzeichnis gelandet, in dem die Datei „SeaMonkey 2.15.dmg“ liegt. Diese Datei wollen wir nun auf den eigenen Mac übertragen. Wir tippen
get Sea
schreiben das Ganze aber nicht aus, sondern drücken die Tabulator-Taste und der Name wird von selbst zu get SeaMonkey 2.15.dmg ergänzt. Nach einem Druck auf die Eingabetaste beginnt der Download.
Terminal-FTP kommt mit praktischer Download-Anzeige.
Nach einer Weile ist der Download abgeschlossen und nun fragt man sich: Wohin wurde die Datei geladen? Das lässt sich recht einfach feststellen. Tippe ich lpwd ins Terminal, dann erhalte ich die Antwort
Local directory: /Users/uem
Das kleine „L“ am Anfang des pwd-Befehls steht für „local“, also für die lokale, auf meinem Mac befindliche Verzeichnisstruktur. So kann ich beispielsweise per „cd“-Befehl auf dem FTP-Server navigieren und – bei bestehender FTP-Verbindung – per „lcd“ in meiner lokalen Ordnerstruktur navigieren.
Nun ist alles fertig, wir haben uns per FTP eingelogged, im Verzeichnisbaum des verbundenen FTP-Servers die Datei gefunden, die wir laden wollten, haben diese geladen und jetzt ist es Zeit, sich vom Server zu verabschieden. Dies erreichen wir entweder über das Tastaturkürzel [ctrl]+[d] oder durch das Eintippen des Befehls exit
Auch die seit dem Aufrufen des Programms Terminal bestehende Session lässt sich auf die selbe Art schließen. Anschließend kann man das Programm Terminal beenden.
Die Tabulator-Taste
Falls sich jemand fragen sollte, welche der vielen Tasten die Tabulator-Taste ist.
Update: Oktober 2016 Inzwischen lässt sich die Anwendung MediathekView deutlich einfacher verwenden, als es noch der Fall war, als ich diesen Artikel schrieb. Die Software steht unter sourceforge.net/projects/zdfmediathk zum Download bereit.
Seit die beliebte App Mediathek aus rechtlichen Gründen ihren Dienst aufgeben musste, ist derzeit die Suche nach Alternativen angesagt. Eine Möglichkeit, Sendungen aus den Mediatheken verschiedener Fernsehsender zu sehen und zu laden, ist das Programm MediathekView. Ich möchte beschreiben, wie ich das bei mir eingerichtet habe.
Verschiedene Web-Seiten (etwa Macnews) haben das Thema aufgegriffen und Anwendungen aufgezeigt, um die App Mediathek zumindest in Teilen zu ersetzen. Möchte man Sendungen laden, kommt man zurzeit nicht am Programm MediathekView vorbei. Volker Weber beschreibt in einem Beitrag, wie man die Anwendung unter OS X einrichten kann, daran habe ich mich orientiert.
Wir benötigen dafür Java sowie die Programme VLC, flvstreamer und Mediathekview.
1. Ist Java da?
Ein Klick auf das Spotlight-Lupensymbol oben rechts oder das Tastenkürzel [cmd]+[Leertaste] ruft die Spotlight-Suche auf. Gibt man dort „term“ ein, schlägt Spotlight in den meisten Fällen die in den Dienstprogrammen schlummernde Anwendung „Terminal“ vor. Ein Druck auf die Eingabetaste ruft das Programm auf.
Darin gibt man
java -version
ein und wenn die Konsole nicht mit „command not found“, sondern mit etwa
java version "1.7.0_10"
(…)
antwortet, dann ist Java installiert. Sollte Java fehlen, kann man es bei Oracle laden. Ich empfehle die Version „Java SE“ und davon die Variante „JDK“.
2. Ist VLC da?
Hat man den Medien-Player nicht installiert, kann man das flugs auf videolan.org nachholen.
3. flvstreamer installieren
Das Programm flvstreamer werden die wenigsten Anwender bereits installiert haben. Laden lässt sich das kleine Programm unter http://savannah.nongnu.org/projects/flvstreamer. Dort lädt man – Stand 10.01.2012 – die Datei mit dem Namen „flvstreamer_macosx_intel_32bit_latest“. Hat man sie geladen, muss man der Anwendung noch die Rechte zur Ausführung zugestehen. Wenn es beim Laden Schwierigkeiten geben sollte, kann man bei gedrückter [alt]-Taste auf den Namen klicken, dann wird sie als Datei geladen. Ich gehe davon aus, dass die Datei im Downloads-Verzeichnis liegt. Im Terminal navigieren wir erst in dieses Verzeichnis:
cd ~/Downloads
Die Tilde (~) erhält man übrigens mit der Tastenkombi [alt]+[n]. Nun benennen wir die Datei in etwas einfacheres um:
Ausführbar macht man die Datei mit dem folgenden Befehl im Terminal:
sudo chmod +x flvstreamer
Hier wird man nach dem Administratorkennwort gefragt. Dieses eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen; keine Sorge, wenn sich der Cursor bei der Kennworteingabe nicht bewegt, das gehört so.
Zuletzt verschieben wir die Datei flvstreamer in den „Systemordner“:
sudo mv flvstreamer /usr/bin
4. MediathekView installieren
MediathekView liegt zurzeit in der Version 3.1 vor und lässt sich unter MediathekView laden. Hat man die ZIP-Datei entpackt, benennt man den Ordner am besten in „MediathekView“ um und verschiebt ihn in das „Programme“-Verzeichnis.
5. MediathekView einrichten
Man startet die Anwendung mit einem Doppelklick auf die Datei „MediathekView.jar“ innerhalb des MediathekView-Ordners. Das Programm startet und man muss noch ein paar Einstellungen vornehmen, bevor es losgehen kann: VLC liegt in Programme.
flvstreamer liegt in /usr/bin. Der Pfad ist also:
/usr/bin/flvstreamer
Sets einrichten
Sets fand ich am schwierigsten. In MediathekView unter „Eintellungen“ und dann in „Set importieren“ gibt man unter dem Reiter „Setvorlagen“ das eigene Betriebssystem an und klickt rechts auf den Knopf „Vorlagen von der Website laden“. Nun bekommt man das Standardset für OS X und mit einem Klick auf den Knopf unten „Set importieren“ hat man das Set auch eingebaut.
Es kommt ein Dialogfenster. Das Set ist unterteilt in „Mac Abspielen“ und „Mac Speichern“.
Mac-Abspielen
Mac Abspielen: Hier schaut man sich an, ob die Programmpfade stimmen. Beim Skript, wenn man das Verzeichnis der MediathekView auch „MediathekView“ genannt hat:
/Applications/MediathekView/bin/flv.sh
Und bei VLC:
/Applications/VLC.app/Contents/MacOS/VLC
Mac-Speichern
Mac Speichern: Auch hier schaut man sich an, ob die Programmpfade stimmen. flvstreamer liegt in /usr/bin. Der Pfad ist also:
/usr/bin/flvstreamer
Und bei VLC wie gehabt:
/Applications/VLC.app/Contents/MacOS/VLC
Mit einem Klick auf den Knopf „OK“ bestätigt man das Ganze.
Sets prüfen
Ob es auch geklappt hat, lässt sich schnell nachprüfen. Unter dem Reiter „Programmsets“ gibt es unten einen Knopf „Prüfen“. Klickt man diesen, erhält man hoffentlich die Meldung, dass das Set funktioniert.
Nun kann es endlich losgehen: Auf dem Hauptfenster aktualisiert sich automatisch die Liste mit den verfügbaren Sendungen; diverse Filter können eingerichtet werden. Wählt man eine Sendung aus, lässt sich diese mit einem Klick auf den roten Knopf oben in der Leiste speichern. Unter dem Reiter „Downloads“ kann man den Fortschritt und den Erfolg des Ladens verfolgen.
Fertig
Manchmal erscheint nach einem Download die Meldung „fehlgeschlagen“ anstelle von „fertig“. Es lohnt sich aber, die geladene Datei in VLC zu öffnen, denn häufig funktioniert das Abspielen dennoch.
Volker Weber hat sich das noch etwas bequemer eingerichtet mit automatischem Kodieren der geladenen Dateien für iPad & Co, aber da ich die Sendungen auf dem MacBook mit VLC sehe, brauche ich das nicht und gehe daher nicht darauf ein.
„Eiserner Vorhang„, „Eisernes Kreuz„, „Eiserner Wille“ … Begriffe, die im Zusammenhang mit „eisern“ fallen, haben häufig einen martialischen Beigeschmack. Je nach Hintergrund des Rezipienten wirkt das mehr oder weniger abschreckend. Nun also „Eisernes Bloggen“.
Aber halt! Weichen wir aufs Englische aus – „Iron Blogging“ – klingt das schon gar nicht mehr so nach Kampf, Krieg und Kraft, sondern nach ’ner coolen Idee. Die Idee ist, dass eine Bloggerin oder ein Blogger jede Woche einen neuen Beitrag auf die eigene Seite stellt. Schafft sie oder er das nicht, wird ein kleiner Betrag fällig. Das Geld wird gesammelt und kommt in Form von Speis und Trank der bloggenden Gemeinschaft zugute. Der Effekt ist hoffentlich, dass der Geiz so groß ist, dass jede Woche viele neue Beiträge der Kieler Blogger-Gemeinde das Netz bereichern.
Die Idee stammt zwar nicht vom Kieler Kaffeefleckenmeister Steffen, aber der Herr der Kaffeeringe hat sich der Sache angenommen und organisiert das Ganze ein bisschen. Vielen Dank, Steffen, dass du die Fäden beisammen hältst.
Bis zum heutigen Tag, 7. Januar 2013, haben sich zehn Schreiberlinge gefunden, die dabei sind, aber es gibt keinen Teilnahmeschluss. Wer sich also berufen fühlt … sei dabei!
Veränderungen im Leben bringen mich nun dazu, nicht mehr Git als Versionskontrolle einzusetzen, sondern auf Subversion umzusteigen. Während ich Git komplett aus dem Terminal bedient habe, verwende ich bei Subversion nun eine Mac-App namens Versions.
Anfangs war ich skeptisch, denn bei vielen derartigen Produkten verbirgt das GUI mehr von der Funktionalität als sie ermöglicht, aber die etwas geringere Kontrolle mache ich nun mit einer deutlich schnelleren Übersicht der Änderungen wieder wett. Ja, man kann sich an Versions gewöhnen.
Auch wenn ich ein Fan von Git bin, komme ich mit Subversion gut klar – trotz der unterschiedlichen Philosophien der beiden Versionskontroll-Systeme. Wer sich in beide mal einlesen möchte, kann bei der Wikipedia beginnen: Deutsche Git-Wikipedia-Seite Deutsche Subversion-Wikipedia-Seite
Immer wieder vergesse ich die Schreibweise, um den Mac im Terminal auszuschalten. Dabei ist sie weder lang noch schwierig, aber wahrscheinlich mache ich das einfach zu selten. Damit das besser ins Gedächtnis geht, schreibe ich einfach mal darüber:
Grundsätzlich heißt der Befehl dafür „shutdown“. Damit man „shutdown“ ausführen kann, benötigt man Administratorrechte, ganz konkret setzt man also ein „sudo“ vor das „shutdown“, so dass der Befehl „sudo shutdown“ geschrieben wird. Es fehlen aber noch zwei Parameter: erstens was der Mac genau tun soll und zweitens, wann er das tun soll. Der erste Parameter könnte beispielsweise „-h“ für „halt“ heißen – also herunterfahren; es könnte dort aber auch „-r“ für „restart“ stehen – den Neustart. Fügt man anschließend das Wörtchen „now“ an, was darauf hindeutet, dass man den Befehl sofort erledigt haben möchte, sind wir auch fertig: sudo shutdown -h now
Interessant sind auch die Möglichkeiten den Mac zeitversetzt auszuschalten. Mit sudo shutdown -h 19:00 fährt man den Mac um 19 Uhr herunter. Mit sudo shutdown -h +15 fährt man den Mac in 15 Minuten herunter.
Mit der Zahl der Projekte in Xcode hat Apples IDE immer mehr Verwaltungsaufwand, was die Anwendung nach einer Weile träger werden lässt. Diese Trägheit lässt sich aber recht einfach beseitigen. Der Entwickler Mugunth Kumar stellt in seinem Blog eine pfiffige Möglichkeit vor, Xcode wieder zu beschleunigen.
Kumar schlägt vor den App-Ordner des iOS-Simulators zu leeren und auch das Verzeichnis „DerivedData“ von Xcode zu putzen. Da es recht mühsam ist, die beiden Verzeichnisse regelmäßig händisch zu pflegen, erweist sich hierzu ein kleines Skript als nützlich:
In einer reinen Textdatei namens „xcode-cleanup.sh“ speichern wir die Zeilen: rm -r ~/Library/Application Support/iPhone Simulator/5.1/Applications
mkdir ~/Library/Application Support/iPhone Simulator/5.1/Applications
rm -r ~/Library/Developer/Xcode/DerivedData
mkdir ~/Library/Developer/Xcode/DerivedData
Anschließend öffnen wir das Terminal und machen das Skript ausführbar, indem wir im Terminal zum Ort des Skripts navigieren und folgenden Befehl ausführen: chmod +x xcode-cleanup.sh
Ausführen lässt sich die Datei mithilfe des Terminals. Darin muss man sich ins Verzeichnis, in dem das ausführbare Skript liegt, bewegen. Dort tippt man ./xcode-cleanup.sh
und Xcode ist läuft nun wieder schneller und stabiler.
Update
Wie man an dem Bereich „Simulator/5.1“ erkennen kann, gilt dieses Skript nur für die iOS-Version 5.1 im Simulator.
Für 6.0 habe ich es entsprechend ergänzt: